Symbolbild Backups und Datenrettung © PantherMedia PixelsAway

Backups und Datenrettung im Notfall: Wie verhindere ich den Totalschaden?

Bereits einige Unachtsamkeiten können große Probleme nach sich ziehen: Wenn Dateien beschädigt oder gar gelöscht sind, ist oft rasche Hilfe nötig, um Verzögerungen in Arbeitsabläufen zu verhindern oder geliebte Erinnerungsfotos zu retten. Noch besser ist jedoch, eine Datenrettung gar nicht erst notwendig werden zu lassen, indem man regelmäßig Sicherungskopien anlegt und diese an einem geschützten Ort ablegt. Doch welche Lösungen eignen sich für Firmen und was kann der Privatanwender tun, um eine geeignete Routine für das Anlegen von Backups zu entwickeln? In diesem Artikel klären wir auf!
Wiederherstellung im Notfall

Symbolbild Backups und Datenrettung © PantherMedia PixelsAway

Symbolbild Backups und Datenrettung © PantherMedia PixelsAway

Gehen wir vom Schlimmsten aus: Der Schaden ist bereits eingetreten. Was also tun? Es gibt eine Reihe kostenloser und kostenpflichtiger Tools, mit denen man beschädigte oder gelöschte Dateien wiederherstellen kann. Auch durch Erpresser-Viren verschlüsselte Daten lassen sich auf diesem Weg eventuell wieder restaurieren. Dennoch kann ein Laie hier oft nicht viel ausrichten. Gerade wenn es schnell gehen muss, hat man auch oft keine Zeit, sich ausreichend in die Materie einzuarbeiten und ist auf die Unterstützung von Profis angewiesen.

Spezialisierte Datenrettungs-Firmen zu beauftragen, lohnt sich in der Regel nur für kommerzielle Anwender, die es sich leisten können, die hohen Gebühren für Rettungsversuche zu berappen. Doch auch hier gibt es keine zwingende Erfolgsgarantie: Gerade bei physisch beschädigten Datenträgern (Feuer, Wasserschäden, Kurzschlüsse) kann nicht immer geholfen werden.

Professionelle Backup-Lösungen

Die meisten User sind wahrscheinlich mit der Möglichkeit vertraut, die Windows 10 bietet: Die Systemwiederherstellung erlaubt es, Einstellungen und Daten eines früheren Sicherungspunktes zu laden, wenn die aktuelle Installation unrettbar beschädigt ist. Auf diese Weise muss das Betriebssystem nicht wieder vollständig neu installiert und kalibriert werden, sondern kann einigermaßen bequem auf einen vergangenen funktionsfähigen Status zurückgesetzt werden. Diese Sicherungspunkte legt das System von Zeit zu Zeit planmäßig automatisiert an, aber Nutzer können es auch selbst anweisen, solche Rettungsanker zu setzen.

Doch dies betrifft nur die Windows-Installation. Diese lässt sich im Zweifel einfach ersetzen. Individuelle Daten, Bilder, Briefe, Unterlagen und eingescannte Dokumente dagegen nicht. Wer zum Beispiel seine Steuerunterlagen am Computer verwaltet oder andere Buchhaltungsaufgaben am PC erledigt, benötigt auch hier eine Lösung. Eigentlich hätte die Speicherung in der Cloud, wie sie z. B. von Office 365 vorgenommen wird, dieses Problem beseitigen sollen, doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei Schäden an Cloud-Servern, wie beim Brand in den Niederlanden, keine ausreichenden Backups vorhanden waren. Die Geschädigten hatten das Nachsehen, denn ihre Verträge sahen zwar vor, dass sie ihre Daten auf die Server schieben konnten, nicht aber, dass es eine Garantie für die Sicherheit und Wiederherstellung dieser Informationen im Schadensfall gibt.

Hier springt das Angebot von Altaro für ein Microsoft 365 Backup in die Bresche. Firmen und Anwender können damit Inhalte ihrer Postfächer oder One-Drive – Speicher absichern. Ausgerichtet ist die Lösung dabei für Firmen, die den Service gleich für mehrere Benutzer gleichzeitig buchen und zentral verwalten wollen. Wer auf eine funktionierende Datenverarbeitung angewiesen ist, kann Verluste nicht aus dem Stand ersetzen und benötigt daher Unterstützung, die für den Bestand und die unabhängige Wiederherstellbarkeit von Informationen garantieren kann.

Datensicherung für Heimanwender

Es gibt zwei Komponenten: Zuerst benötigt man eine regelmäßige Routine, in der man seine Backups anlegt: Einmal die Woche sollten zum Beispiel alle kritischen Inhalte gesichert werden. Das lässt sich auch mittels einiger Tools automatisieren.

Darüber hinaus ist elementar, dass man seine Datenbunker nicht an einer Stelle konzentriert. Wir empfehlen dafür die Verwendung einer externen Festplatte, die getrennt vom PC aufbewahrt wird sowie eine Cloud-Lösung, auf der der Inhalt dieser Festplatte gespiegelt wird. So kann eine Sicherheitskopie ausfallen, ohne dass unrettbare Verluste entstehen.