Arbeitsplatz | © panthermedia.net /pressmaster

So steigert man die Produktivität am Arbeitsplatz

Ob im Homeoffice oder am Arbeitsplatz in der Agentur – es lohnt sich immer, die eigenen Arbeitsabläufe zu optimieren und für ablenkungsfreies Arbeiten zu sorgen. Dadurch wird der Workflow begünstigt und die Produktivität wird gesteigert. Doch nicht nur diese Maßnahmen fördern die Arbeitsproduktivität. Erfahren Sie hier, wie Unternehmen mit Zeitgeist die Leitungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter fördern und wie sich die innovativen Ideen auf den Arbeitsplatz im Home-Office übertragen lassen.

Mehr Leistung in kürzerer Zeit – willkommen in der neuen Arbeitswelt!

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Es klingt zu schön um wahr zu sein. Immer häufiger verkürzen klein- und mittelständische Unternehmen und sogar große Konzerne bei gleichbleibendem Lohn die Arbeitszeit und steigern gleichzeitig die Produktivität der Belegschaft. Wo vorher täglich 8 Stunden geschuftet wurde, wird auf einmal das gleiche Arbeitspensum in nur 6 Stunden täglicher Arbeitszeit geschafft. Wie ist das möglich?

Längst ist bekannt, dass Stress am Arbeitsplatz der Belegschaft die Lust an der Arbeit madig macht und den Elan der Mitarbeiter drastisch ausbremsen kann. Einer der Gründe: wo Leistungsdruck herrscht, fehlt es oft an Anerkennung. Aber auch antiquierte Arbeitsprozesse und strenge Hierarchien können sich nachteilig auf die Produktivität am Arbeitsplatz auswirken.

Insbesondere in kreativen Berufsbereichen (z. B. Webworker, Werbeagenturen) hat sich die Arbeitszeitverkürzung zur Steigerung der Produktivität bereits als äußerst effizient erwiesen. Unternehmen, die verstanden haben, dass flache Hierarchien und mehr Freiheiten für die Mitarbeiter deren Produktivität massiv steigern und sogar den Krankenstand signifikant reduzieren können, gehen mit der Zeit und verwandeln verstaubte Arbeitsplätze in attraktive Produktivitätsräume.

Mehr Raum für Kreativität und produktives Arbeiten

Unternehmen der kreativen Branche haben ihren Fuß zuerst durch die Tür gestreckt und die moderne Arbeitswelt betreten. Wo zuvor ausschließlich graue Büromöbel und laut ratternde Drucker standen, gesellen sich immer häufiger kühlende Getränkeautomaten, prallvolle Obstkörbe, Tischkicker, Billardtisch, Dartscheibe und ultra bequeme Sitzsäcke hinzu. Jedem Mitarbeiter ist es freigestellt, sich während der Arbeitszeit eine kurze Auszeit zu gönnen.

Gechillt auf dem Sitzsack liegend und mit einem Apfel in der Hand, kann jeder sich zwischendurch Entspannung gönnen oder mit Kollegen eine neue Idee besprechen. In vielen Betrieben gibt es sogar einen Firmenhund, der entweder dem Inhaber gehört oder von einem Mitarbeiter tagtäglich zur Arbeit mitgebracht werden darf.

Der Chef tritt nicht mehr nur als Vorgesetzter auf, sondern integriert sich als Teil des Teams. Alle Mitarbeiter bekommen ihren eigenen Verantwortungsbereich, wodurch flache Hierarchien möglich werden und jeder von allen Kollegen als wichtiges Teammitglied wahrgenommen wird.

Gemeinsames Essen und Aktivitäten als Team fördern den Teamgeist

Gemeinsame Aktivität | © panthermedia.net /TarasMalyarevich

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Mit einem modernen Büro und einer gemütlichen Büroausstattung ist es nicht getan. Es gilt auch, den Zusammenhalt und die Kommunikation des Teams zu fördern. Dies gelingt beispielsweise durch ein gemeinsames Essen, das einmal pro Woche oder einmal im Monat durchgeführt wird. So können Agenturen und andere Unternehmen für das gesamte Team beispielsweise Essen auf Foodora bestellen und an den Firmenstandort liefern lassen.

Das gemeinsame Essen ist eine phantastische Gelegenheit, ohne Termindruck lockere Teamgespräche wahrzunehmen und die Kollegen und Kolleginnen besser kennenzulernen. Dies hat den Vorteil, dass Vorurteile und Differenzen abgebaut werden können, ohne dass sich dies negativ auf die Produktivität am Arbeitsplatz auswirkt.

Ähnlich verhält es sich mit gemeinsamen Aktivitäten. Moderne Unternehmen entfernen sich immer weiter vom einmaligen Betriebsausflug pro Jahr und der obligatorischen Weihnachtsfeier, auf die in der stressigen Weihnachtszeit ohnehin niemand Lust hat. Stattdessen honorieren engagierte Unternehmen die gute Zusammenarbeit des Teams mit einem schicken Abendessen in einem tollen Restaurant, laden Mitarbeiter zu einem Wellnesswochenende auf Betriebskosten ein oder die Firma sponsert gelegentlich eine After-Work-Party im Büro.

Hintergrund dieser – noch nicht überall etablierten – innovativen Arbeitsbedingungen: wer sich am Arbeitsplatz wohlfühlt und weniger Druck erlebt, dankt dies dem Arbeitgeber mit höherer Leistungsbereitschaft, mehr Kreativität und weniger Fehltagen.

So steigern Sie im Home-Office die Produktivität

Viele dieser innovativen Ideen von Agenturen und modernen Unternehmen lassen sich auf das Homeoffice übertragen. Es bietet sich an, die Chill-Out-Zone unmittelbar im Office-Bereich einzuplanen und nicht zum Abschalten ins gemütliche Wohnzimmer zu gehen. Trennen Sie ganz strikt Arbeitswelt und Privatraum. Arbeiten Sie zuhause im Büro, schaffen Sie sich ein Arbeitsumfeld, in dem Sie sich wohlfühlen und in dem Sie kreative Pausen einlegen und sich ablenken können.

Zwar ist es für den Workflow förderlich, wenn Sie für einen cleanen Schreibtisch sorgen, um ablenkungsfrei arbeiten zu können. Aber denken Sie bei der Büroabrichtung auch zumindest an einen Bereich, an dem Sie kurz verschnaufen und abschalten können. Dabei sollten Sie abwägen, was Ihnen ganz persönlich hilft, um den Kopf frei zu bekommen und neue Energien aufzutanken. Vielleicht bevorzugen Sie statt einem Sitzsack ein kleines Sofa, auf dem Sie für ein paar Minuten bequem die Füße hochlegen oder ein Fitnessgerät, an dem Sie sich kurz auspowern können.

Um ablenkungsfrei zu arbeiten, sollte es für Sie auch tabu sein, während Ihrer Arbeitszeit zuhause in die Küche zu gehen, um sich dort ein leckeres Mittagessen zu kochen. Das unterbricht Ihre Arbeit und oftmals fällt es Selbständigen im Homeoffice danach sehr schwer, sich wieder an die Arbeit zu machen. Bereiten Sie entweder ein Mittagessen vor oder bestellen Sie sich eine Pizza bzw. ein anderes Gericht.

Das Arbeiten im Büro zuhause ist äußerst störanfällig. Wer sowieso dauernd “zuhause” sitzt, ist jederzeit für Anrufe und spontane Besuche verfügbar. Führen Sie Geschäftszeiten ein, die gleichzeitig für Ihre Kunden, Ihre privaten Kontakte und für Sie selbst gelten. Während der Arbeitszeit bleiben private Angelegenheiten (abgesehen von Notfällen) außen vor und nach Feierabend genießen Sie diesen wirklich!

Als Selbständiger kennen Sie ja die Definition: selbst und ständig! Setzen Sie hinter diese Binsenweisheit einen Haken. Feierabend ist und bleibt Feierabend. Denn schließlich gibt es auch noch ein Privatleben und Erholungszeiten. Es ist nicht dienlich, einerseits die Produktivität am Arbeitsplatz zu steigern, um anschließend doch nichts davon zu haben. Gönnen Sie sich ab und zu eine Belohnung für Ihren Fleiß – auch das wirkt sich positiv auf Ihre Arbeitsleistung aus.

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