Kryptowährung Ripple

Die Kryptowährung XRP (Rippel) hat sich seit ihrer Entstehung 2012 schnell weiterentwickelt und gehört nun zu den Top 3 der Kryptowährungen. Die derzeit bekannteste Form ist der Bitcoin. Dort sind Überweisungen auch ohne Einfluss von Banken möglich. Allerdings handelt es sich bei XRP um das genaue Gegenteil. Es soll eine Art Bitcoin für die Bank sein. Was genau Ripple ist, welche Vor- und Nachteile es besitzt und wie es funktioniert, wird im folgenden Artikel geklärt. 

Symbolbild Ripple – Digital Cash © Bildagentur PantherMedia Violka08

Was ist Rippel? 

Bei Rippel handelt es sich um eine Kryptowährung, deren Grundlage ein Open-Source-Protokoll ist. Es wird wie der Bitcoin als Zahlungsnetzwerk genutzt. Unter anderem ist die Kryptowährung auch unter dem Namen XRP bekannt. Allerdings gibt es einen erheblichen Unterschied zum bekannten Bitcoin. Die Kryptowährung ist keine alternative Zahlungsmethode zum Bitcoin. Sie wird in bereits vorhandene Netzwerke eingebunden, um sie zu verbessern. Die Idee kam übrigens von Ryan Fugger. Mithilfe des Unternehmens Ripple Labs wurde die Kryptowährung ins Leben gerufen. Das Ziel von XRP ist kein Peer-to-Peer-Zahlungsverfahren, sondern die Erschaffung eines virtuellen Devisenmarkts. Dabei wird jede reale oder virtuelle Währung mit einem Rippel Kurs hinterlegt. Dadurch ist unter anderem der Handel Euro gegen XRP möglich. Die Kryptowährung basiert auf einem modernen Geldsystem und kann per Direktinvestition oder CFD-Handel betrieben werden. Der Handel findet lediglich bei Brokern statt. 

Wie funktioniert die Kryptowährung? 

Heutzutage können Webseiten die Aufhabe eines Agenten übernehmen. Zum Beispiel können jegliche Smart Contracts über das Internet abgewickelt werden anstatt das Telefon zu benutzten. In dieser Art und Weise funktioniert auch XRP. Allerdings heißen hier die Agenten Gateways. Im Grunde genommen kann die Kryptowährung nicht nur für Geld, sondern auch für andere Dinge genutzt werden. Im Vordergrund steht immer das Vertrauen zwischen den Gateways. Der große Vorteil ist aber, dass nicht zwangsweise ein direktes Vertrauen bestehen muss. Bei keinem Vertrauen sucht Ripple nach einem Zwischenagent, um eine vertrauenswürdige Kette zu bilden. Hinter der Kryptowährung befindet sich eine öffentliche Datenbank, auf die alle Nutzer Zugriff haben. In der Datenbank gibt es zudem ein Register, wo alle Kontostände der Währung aufgeführt sind. So können die Teilnehmer folgende Dinge mit XRP machen: 

– es kaufen 
– damit sparen 
– als Zahlungsmittel nutzen 

Diese Gründe machen XRP so beliebt bei Kreditinstituten. Die Coins haben zwei wichtige Aufgaben. Sie dienen als eine Art Brückenwährung und verhindern Spam in den Netzwerken. Dabei wird bei jeder Transaktion ein gewisser Teil des Coin-Betrags genutzt und anschließend aus dem System gelöscht. 

Vor- und Nachteile 

Vorteile 
– Zahlungsnetzwerke können aufgrund des offenen Standards miteinander verbunden werden 
– die Kryptowährung ist sicher gegen Fälschungen 
– schelle Transaktionen werden ermöglicht 

Nachteile 
– die Währung verfügt über keine Blockchain 
– XRP agiert unabhängig vom Netzwerk 

Fazit 

Die Kryptowährung Rippel unterscheidet sich in einigen Punkten von anderen Währungen. Ein großer und wichtiger Punkt ist die Weiterentwicklung von XRP. Diese wird ständig von der Ripple Labs angetrieben und durchgeführt. Aus diesem Grund können sich Investoren und Anleger sicher sein, dass mit der Währung auch in Zukunft zu rechnen ist. Rippel versucht durch die modernen und vorhandenen Geldsysteme in das Internet zu übertragen. Dabei behält die Firma die Hälfte der XRPs ein. Durch diese Vorgehensweise entsteht eine Art Zentralbank, welche vom Ripple-System so nicht vorgesehen ist. Mit Laufe der Zeit wird sich herausstellen, ob sich die Währung am Markt etablieren kann. Die Chancen stehen nicht schlecht.

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