Symbolbild bitcoin© Bildagentur PantherMedia Alexander kirch

bitcoin

Bitcoin und Kryptowährungen sind spätestens seit Ende 2017 in aller Munde. Das liegt in erster Linie an der unglaublichen Wertsteigerung bei Kryptowährungen. Lag beispielsweise der Preis für einen ganzen Bitcoin im Jahr 2015 noch bei rund 700 Dollar, hat er sich inzwischen bei ca. 10.000 eingependelt. Doch wie kommt man an Bitcoin? Entweder man kauft den Bitcoin an diversen Börsen wie Anycoin oder ähnliche oder „mint“ diese selber. Die Miner für das Crypto Mining sind jedoch ausgesprochen teuer und verbrauchen sehr viel Strom (rentable Geräte, zum Beispiel von der Firma Antminer, gibt es erst ab ca. 1400 Euro). Eine alternative ist das Crypto Mining über entsprechende Anbieter.

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Die Blockchain Technologie

Mining bezieht tatsächlich auf den klassischen Bergbau. Natürlich hat es damit nichts tun. Hinter dem ganzen Mining steckt die Blockchain Technologie. Diese Technologie, einstmals erdacht, um sich dem etablierten Kapitalmarkt zu entziehen, ist eine spezielle Verschlüsselungsmethode. Damit werden einzelne Transaktionen in spezielle mathematisch berechnete Schlüssel umgewandelt. Und das Ganze funktioniert im Peer-to-Peer Verfahren, das bedeutet, ein Sender zahlt direkt an den Empfänger. Es gibt keine zwischengeschaltete Bank.

Dafür benötigt jeder, der Bitcoins sendet oder empfängt, eine digitale Geldbörse, die sogenannte Wallet. Will nun Sender A an Empfänger B Geld senden in Form von Bitcoins, gibt Sender A die Höhe der Bitoins, an die an Empfänger B gesendet werden sollen. Die Transaktion wird dann mithilfe kryptografischer Techniken verschlüsselt. Die Transaktion wird in die „Blockchain“ geschrieben die für jeden auf der Welt ersichtlich ist. Jedoch vollkommen anonym da nur der Kryptocode zu sehen ist sowie die Höhe der Coins.

Wie funktioniert Crypto Mining

Nun kommen die Miner ins Spiel. Auf der ganzen Welt stehen von Firmen oder Privatleuten betriebene Bitcoin Miner Geräte. Das sind am Ende Rechner, die nichts anderes können, als kryptografische Codes zu entschlüsseln. Früher ging das noch mit einfachen PCs, inzwischen sind die Verschlüsselungen jedoch immer komplexer geworden. Dieser Schwierigkeitsgrad, der stetig steigt, verlangt inzwischen eine enorme Rechenkraft. Daher wurden ausschließlich für das Crypto Mining Rechner entwickelt, die Prozessoren basieren dabei oftmals auf der Technik von Grafikkarten. Errechnet nun ein Miner einen Teil des Codes oder sogar einen kompletten, bekommt er als Belohnung BitcoinsHier können Sie sich zum Mining registrieren.

Aktuell 12,5. Das bedeutet jeder, der ein bisschen von der Verschlüsselungskette errechnet hat, bekommen eben auch nur ein bisschen der 12,5 Bitcoins. Ist eine ganze Kette errechnet, wird dies in der Blockchain gemeldet, die Transaktion ist abgeschlossen und der Empfänger B hat seine Coins erhalten. Um möglichst effizient zu sein, ist es daher nicht sinnvoll alleine zu Minen, sondern sich den großen Miningpools anzuschließen. Zum Beispiel F2pool, BTChina, Slush und viele mehr. So wird die Rechenleistung, die zu Hause mit einem kleinen Miner generiert wird, dem großen Pool zur Verfügung gestellt. Das Ganze ist nicht nur technisch sehr aufwändig, sondern auch nur bedingt lukrativ da die Stromkosten einen großen Teil der Einnahmen relativieren. Deswegen sitzen die großen Miningpools auch in Ländern wo Strom noch sehr billig ist. Alternativ kann man sich diese Rechenleistung, welche in Gigahash oder Terrahash gemessen wird, auch extern kaufen. Es gibt sehr viele Anbieter die zum Beispiel in China riesige Hallen mit Minern haben und die zur Verfügung stehende „Hashrate“ vermieten.

Es kann als für einen bestimmten Betrag ein bestimmter Wert an Hashrate gekauft werden der dann wiederrum Bitcoins generiert. Dadurch entfallen teure Anschaffungskosten und Folgekosten, es muss lediglich eine kostenfreie Wallet angelegt werden und schon fließen die Bitcoins. Da diese Minigverträge jedoch ausnahmslos zeitlich begrenzt sind, die gekaufte Hashrate wird also nur für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung gestellt, ist die Rentabilität genau zu beobachten. Wird also eine Hashrate von rund Terrahash für ca. 1000 Euro gekauft, muss der Bitcoin mindestens rund 5000 Euro an Wert haben damit sich das nach ca. 1 Jahr bezahlt macht.

Fazit:

Bitcoin Mining ist eine sehr aufregende und spannende Angelegenheit. Wer sich damit auseinandersetzt, wird jedoch sehr schnell an Grenzen der Machbarkeit stoßen, wenn es darum geht sich selbst eine Miningfarm aufzubauen. Sinnvoller ist sicher die Beteiligung und der Einkauf von Hashrate. Mit dem Mining kann man definitiv noch Geld verdienen, die Frage, die jedoch immer am relevantesten ist, ist die der Wertentwicklung des Bitcoin.

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