Instagram – Bearbeiten und Sharen von Bildern

Die Foto-Sharing-App „Instagram“ ist seit Ende 2012 erhältlich und hat heute, laut Mark Zuckerberg, 100 Millionen Nutzer. Mit Instagram ist es möglich, Fotos mit 18 verschiedenen Filtern zu bearbeiten, andere kleine Einstellungen vorzunehmen und anschließend mit seinen Freunden, genannt Follower, zu teilen. Zudem bietet Instagram an, das Foto in verschiedene andere Netztwerke, unter anderem Facebook, Tumblr und Flickr, hochzuladen.

Facebook, Tumblr & co.

Diverse andere Netzwerke können mit Instagram verknüpft werden

Instagram machte erst vor kurzen Schlagzeilen, als das Unternehmen Facebook es für 1 Milliarde $ (!) gekauft hat. Instagram hatte zu diesem Zeitpunkt 12 Mitarbeiter.
Zunächst nur für iOS, ist die App seit 2011 auch für Android erhältlich und bekam dadurch einen großen Schwung neuer Nutzer. Zurzeit ist es möglich, sein Profil online über den PC zu öffnen, zu bearbeiten und anderen Usern zu folgen. Instgram beteuert jedoch im Moment, noch keine Upload-Funktion für Bilder über den Computer zugänglich zu machen, da dadurch der eigentliche Sinn der App verloren gehen würde.

Neben der Funktion der Bildbearbeitung fungiert Instagram auch als soziales Netzwerk. Das Programm ist simpel, trotzdem oder wahrscheinlich gerade deswegen ist es so beliebt.
Der Name Instagram ist eine Hommage an die alten Polaroid Kameras, sowie dem Instamatic-System von Kodak. Dieses Filmsystem erlaubte ein blitzschnelles Wechseln der Filmkasetten, jedoch war die Qualität der Bilder selten gut. Das Social Network ist mittlerweile so erfolgreich, dass viele Anbieter jetzt oder in Zukunft neue Sofortbild-Kameras auf den Markt bringen.

Funktionen

Bei Instagram dreht sich alles um Fotos. Sie können mit der App Fotos schießen oder bereits geschossene Bilder hochladen. Diese werden zunächst in eine quadratische Form gebracht und können anschließend mit einem Filter bearbeitet werden. Zur Auswahl stehen dabei achtzehn verschiedene Designs. Der „Toaster-Filter“ legt einen rötlichen Schleier über das Bild, um einen Vintage-Look zu erzeugen. Ein anderer Filter, der „Amaro“, erzeugt Helligkeit in der Mitte des Fotos und wird nach außen hin dunkler, es simuliert so ein Foto schlechter Qualität.

Diverse Icons um das Foto zu bearbeiten

Unten eine Auswahl der verschiedenen Filter und oben weitere Bearbeitungs-Icons

Einige Filter haben zudem einen Rahmen, der aber auf Wunsch entfernt werden kann.
Nachdem Sie den schönsten Filter ausgewählt haben, können Sie mit verschiedenen Icons am oberen Bildschirmrand das Foto drehen, den Kontrast verstärken und stellenweise eine Unschärfe erzeugen, um beispielsweise Nummernschilder unkenntlich zu machen oder den Blick des Betrachters zu lenken.
Im nächsten Schritt kann eine Bildunterschrift, sowie ein Ort hinzugefügt werden. Zudem können Sie weitere soziale Netzwerke wählen, in denen Sie ihr Foto veröffentlichen wollen.
Seit Kurzem ist es nicht mehr auf direktem Weg möglich, seine Fotos auf Twitter zu veröffentlichen oder seine Follower abzugleichen, da der Microblogging-Dienst Twitter das „API“, also die Programmierschnittstelle für Drittanbieter, eingeschränkt hat. Es ist jedoch möglich, die URL des Fotos in seinem Tweet einzubauen. Klickt man diese an, wird automatisch zu Instagram gewechselt.

Die Handhabung

Fünf verschiedene Buttons

Neben dem Cam-Button in der Mitte, gibt es noch vier weitere Funktionen

Das Interface der App ist mit fünf Buttons am unteren Bildschirmrand ausgestattet. In der Mitte befindet sich der Cam-Modus, mit dem Sie fotografieren können. Ganz links befindet sich der sogenannte Home-Button. Durch ihn werden chronologisch alle Fotos von den Personen anzeigt, denen Sie folgen. Sie haben dort die Möglichkeit, mit einem Herz-Button zu zeigen, dass sie Ihnen gefallen oder Sie können sie, ähnlich wie bei Facebook, kommentieren. In den Kommentaren besteht die Möglichkeit, den User durch das @-Symbol vor dem Nickname direkt ansprechen.
Der zweite von fünf Knöpfen nennt sich Explore, zu Deutsch „Entdecken“. Dort sind besonders beliebte oder zuletzt hochgeladene Fotos der gesamten Community zu sehen.
Im News-Button werden Ihnen Ihre Neuigkeiten und die News Ihrer Freunde in zwei Tabs angezeigt.
Der fünfte und letzte Button zeigt Ihr Profil. Es besteht aus einem Profilfoto oben links und drei Angaben über die Anzahl der hochgeladenen Fotos, Anhänger und Personen, denen Sie folgen.
Darunter befindet sich die Option Profil-Einstellungen, mit der Sie Nickname, Foto oder kurze Beschreibungen zu Ihrer Person ändern können.

Account von Barack Obama

Die Profilseite von US-Präsident Obama

Bei fremden Profilen befindet sich dort der Folgen-Button, mit dem Sie alle Fotos des anderen User in Ihrem Home-Bereich sehen können, sofern dieser Sie auch akzeptiert. Diese Einstellung ist jedoch frei wählbar, da das Profil auch auf public eingestellt werden kann. Öffentliche Fotos sind für jeden zugänglich, auch wenn dieser kein Instagram-Benutzer ist.

In dem Feld darunter stehen dann, wie oben beschrieben, der Name, die Website und Beschreibungen zur Person. In der unteren Bildschirmhälfte sehen Sie Ihre neusten Fotos aufgelistet. Durch einmaliges anklicken sehen Sie die Likes und Kommentare zu diesem Bild.
Relativ neu ist die Funktion der Foto-Karte. Da die Möglichkeit besteht alle Bilder auch Orten zuzuordnen, sehen Sie mit der Karte eine Übersicht an welchem Ort auf der Welt das Foto aufgenommen wurde.

Der Einstieg

Neben Privatpersonen und Hobbyfotografen haben auch viele Prominente und sogar 50% der „Big Brands“ Instagram für sich entdeckt. Barack Obama postete fast täglich Fotos von seinem Wahlkampf und Zeitschriften zeigen ihr neustes Cover hier schon Tage vor der Veröffentlichung.
Gerade dadurch erfreut sich die Foto-Sharing-App auch so großer Beliebtheit.
Nachdem Sie sich die App in ihrem Store kostenlos heruntergeladen und sich registriert haben, kann es auch schon losgehen. Es fällt zu Beginn etwas schwer Follower zu finden, da sich viele mit Spitznamen anmelden. Durch die Verknüpfung mit Facebook beispielsweise, kommen Sie aber schnell weiter, da Ihnen alle Personen, die Sie durch andere Netzwerke kennen und die Instgram nutzen, angezeigt werden. Twitter hat diese Funktion geblockt. Sie erhalten auch eine Benachrichtigung, wenn eine Bekanntschaft aus Facebook sich neu bei Instagram anmeldet, um sich gleich mit dieser zu verbinden.
Um Anhänger oder viele „Likes“ zu seinen Bildern zu bekommen, werden in der Bildunterschrift häufig „Hashtags“ verwendet. Ein Hashtag ist ein Schlüsselwort, welches das Motiv oder die Thematik des Bildes beschreibt. Alle Fotos, die mit demselben Hashtag markiert sind, werden chronologisch auf einer Gemeinschaftsseite aufgelistet. Ein Hashtag wird durch eine Raute (#) eingeleitet und hilft dabei, Bilder und Personen, die sich gerade mit demselben Thema befassen, zu finden.

Für wen eignet sich Instagram?

Das Netzwerk eignet sich für jeden, der gerne Fotos macht, bearbeitet und verbreitet. Auch Unternehmen stehen durch Instagram in einem direkten Kontakt zu den Fans. Durch die Hashtags und vielen User aus aller Welt erhält man viele Echtzeit-Eindrücke von verschiedenen Events oder zu einem bestimmten Thema. Einzige Voraussetzung ist ein internetfähiges Smartphone und Spaß beim Fotografieren.

Instagram-Filter

Der „Toaster-Filter“ im Vergleich zu dem unbearbeiteten Foto

Woher bekomme ich Instagram?

Instagram können Sie kostenlos als App für Ihr Smartphone herunterladen.

Android:

QR Code für Instagram

Instagram im PlayStore herunterladen

Apple iOS:

QR Code für Instagram

Instagram für Apple iOS herunterladen

Weitere Fragen
  • Mit welchem Programm kann ich Bilder auf Facebook und Twitter gleichzeitig teilen?
  • Gibt es ein kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm für mein Handy?
  • Ist Instagram auch ein Netzwerk?

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